Mein Auto! Mein Boot! Mein Zweitfahrzeug!

Atout sticht. Der jüngste Trumpf ist die Zweitbrauerei.

Allerdings geht es dabei nicht, wie im persiflierenden TV-Spot, um angeberisches Verhalten, sondern um wichtige Beiträge zur Bierkultur. Logisch, dass man sich jedes bierige Experiment zehnmal überlegt, wenn man „nur“ über ein großes Sudhaus mit einer Ausschlagmenge von 50 hl oder mehr verfügt. Hat man neben der „Großen“ Anlage aber noch eine kleine, feine Edelschmiede für kreative Bierspezialitäten zur Verfügung, bekommt man so richtig Lust darauf, ausgefallene Kreszenzen einzubrauen.

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Tröegs hat für die zweite Brauerei, die bei BrauKon bestellt wurde, gleich zwei Brauereien in einer bestellt – die Quadratur der Zweitbrauerei, sozusagen.

Auch in den jüngsten Monaten hat BrauKon mehrfach solche „Zweitbrauereien“ aufgestellt. Gerade in Österreich greift dieser Trend: Zillertal Bier, Ottakringer (die „Kleine“ heißt dort „Brauwerk“) oder die neue Stieglbrauerei. Stimmt nicht ganz. Denn die bisher dort vorhandene Anlage wurde (natürlich von BrauKon) in den Stieglbauernhof nach Wildshut übersiedelt. Die Salzburger betätigen sich also wieder als Trendsetter: Es lebe hoch die Drittbrauerei.