Die Kunst des Bierbrauens

Dominik Wiedenbauer über die Braucommune in Freistadt

Die Braucommune in Freistadt und die BrauKon – das ist wirklich kein „normales Geschäftsverhältnis“. Ich erlebe hier vielmehr ein „Lebensgefühl“, welches sich beide Seiten teilen. Etwas, was wir gemeinsam vertreten: Die Kunst des Bierbrauens.

Für mich wurde dies das erste Mal so richtig deutlich, als unsere gesamte Belegschaft einer Einladung der Braucommune in Freistadt zu einem Betriebsausflug nachgekommen ist. Vom Empfang im Brauereihof bis hin zum Ausklang am jährlichen Johannisfeuer ein Erlebnis. Das Verhalten der Freistädter beschreibe ich am besten mit „Herzlich Willkommen“. Nebenbei wurde zudem jede Bier-Sorte in einer individuellen Umgebung ins entsprechende Licht gerückt, das Medium im Hof, das Ratsherren am Dorfplatz der Altstadt bis zum Rotschopf im Veranstaltungszentrum „Juchee…“ All das zeigte uns eine unglaubliche Liebe der Freistädter zum Produkt.

Eine Einstellung, welche von unserer Firma ebenso vertreten wird. Eine unvergessliche Brauereiführung und ein ausgezeichnetes Gefühl für das „Miteinander“. Gemeinsame Brautage an unserer Versuchsanlage in Truchtlaching und der Betriebsausflug der Braucommune (samt intensiver Bierverkostung in unserer Camba) haben dieses Gefühl bestätigt und gefestigt.

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Die Arbeit kam trotz all dem nicht zu kurz. Dr. Flad, Hr. Leitner und ich arbeiteten gemeinsam auf unser Ziel hin, weshalb regelmäßige Besprechungen stets von Erfolg gekrönt waren. Sowohl optische Details (wie etwa die Dunstrohrführung in der Kathedrale oder die Positionierung der Hopfengabe) als auch technische Hintergründe (wie das neue Kochsystem oder der speziell konstruierte Vormaischer) wurden gleichermaßen abgehandelt und im Laufe des Projektes auf ein Optimum getrimmt. Diskrepanzen gab es kaum. Tauchten unterschiedliche Haltungen auf, wurde rasch eine Einigung gefunden, welche stets mit einem Ratsherrn besiegelt wurde.

Diese bierige Mentalität wird nicht nur in den Büros vertreten. Auch auf der Baustelle haben beide Seiten ein klares Ziel vor Augen. So wurde etwa die Inbetriebnahme der neuen Nassschrotmühle von den Angestellten bis zum Schluss verfolgt (trotz Feierabend), Anregungen sofort umgesetzt und nach kürzester Zeit der erste Umbau zu einem klaren Erfolg geführt. Ähnliches kann man beim Sudhausumbau, der gerade im Gange ist, beobachten. Ich bin überzeugt, dass wir in der Braucommune in Freistadt viel mehr als nur einen neuen Kunden gewonnen haben und sehe daher mit Freude einer langen Freundschaft, die von guter Zusammenarbeit geprägt ist, entgegen.